Transatlantisches Kriegsbündnis

Aus: Junge Welt vom 26. Februar 2009

Transatlantisches Kriegsbündnis – Militaristische Zweckallianz:
Die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen NATO und EU

Von Tobias Pflüger

Der als erster »außenpolitischer Aufschlag« der neuen US-Regierung angekündigte Auftritt von Vizepräsident Joseph Biden bei der Münchner »Sicherheitskonferenz« Anfang Februar hatte es in sich. In seiner Grundsatzrede schlug er nicht weniger als eine Runderneuerung der Beziehungen innerhalb der NATO zwischen den USA und den EU-Staaten vor. weiterlesen >>> Transatlantisches Kriegsbündnis

NATO-Drang nach Osten

Aus: junge Welt vom 20. Februar 2009

Von Rainer Rupp

Einen Tag vor Beginn des »Informellen Treffens« der NATO-Verteidigungsminister am Donnerstag in der polnischen Stadt Krakow ließ der britische Verteidigungsminister John Hutton eine Bombe platzen. Vor seinem Abflug erklärte er gegenüber der Financial Times, er werde von seinen NATO-Kollegen die Schaffung einer ständig einsatzbereiten Truppe von 3000 Soldaten fordern, die in den osteuropäischen NATO-Mitgliedsländern stationiert werden solle. Damit komme man deren erhöhtem Sicherheitsbedürfnis nach dem russischen Einmarsch in Georgien im vergangenen August entgegen. weiterlesen >>> NATO-Drang nach Osten

Für eine Achse Paris – Berlin – Moskau

Aus: Berliner Umschau vom 19. Februar 2009
Für eine Achse Paris – Berlin – Moskau
Jürgen Elsässer referierte im „Russischen Haus“
Von Charly Kneffel

Streitbar war Jürgen Elsässer, einst Mitbegründer der „Antideutschen“, und jüngst beim Neuen Deutschland gekündigter Journalist schon immer. Das zumindest ist bei allen inhaltlichen Wechseln die Kontinuität bei ihm. Derzeit in der ultralinken Szene wegen seiner Volksinitiative gegen das Finanzkapital als Rechter scharf angegriffen, hatte er am Mittwoch im „Russischen Haus“ vor der Berliner Sektion der „Freunde der Völker Rußlands“ ein Heimspiel. Rund 50 Zuhörer folgten seinen Ausführungen und denen seines Ko-Referenten Dr. Christian Wupperfürth mit großem Interesse.
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Micheline Calmy-Rey über die Vorzüge der Neutralität

Aus: Die Presse (Österreich) online vom 18. Februar 2009

„Unsere Spielräume sind manchmal größer, als wenn wir EU-Mitglied wären. Wir müssen uns nicht mit 27 anderen Staaten absprechen. Wir haben keine „hidden agenda“, wir sind ein neutrales Land, und das bringt auch Vorteile auf internationaler Ebene.“

Im Interview mit Christian Ultsch: Die Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey über die Vorzüge der Neutralität, Zwist mit Israel und Dialog mit Hamas…….
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