Erklärung des Griechischen Komitees für Internationale Entspannung und Frieden (EEDYE)

Es ist jetzt 60 Jahre her seit der Gründung der NATO, die heute ihre Allgegenwart als eine höchst menschenfeindliche, verbrecherische Organisation behauptet und eine ständige Bedrohung der Völker und des Weltfriedens darstellt.

Die so genannte Nordatlantische Vertragsorganisation (NATO), die am 4. April 1949 gegründet wurde, stellte in ihrer Gründungserklärung ihren interventionistischen und aggressiven Charakter deutlich heraus, ungeachtet des Umstands, dass man der Bevölkerung fälschlicherweise versicherte, es handle sich um eine Verteidigungsorganisation. weiterlesen >>> Erklärung des Griechischen Komitees für Internationale Entspannung und Frieden (EEDYE)

Der imperiale Pitbull

Bedrohung für die Demokratie: Die NATO ist seit ihren Anfängen offensiv und aggressiv orientiert. Der Pakt ist diplomatie- und friedensfeindlich und in terroristische Operationen verstrickt

Von Edward S. Herman

Aus: junge Welt Beilage „no nato“ vom 1. April 2009

Es ist eines der irreführenden Klischees westlicher Darstellungen der Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg, daß die NATO als defensiver Zusammenschluß ins Leben gerufen wurde, um der Gefahr eines sowjetischen Angriffs auf Westeuropa vorzubeugen. Das ist falsch. Zwar wurde in der westlichen Propaganda die sowjetische Bedrohung hochgespielt, aber viele maßgebliche Staatsmänner der USA und Westeuropas waren sich bewußt, daß eine sowjetische Invasion keine reale Bedrohung darstellte. weiterlesen >>> Der imperiale Pitbull

Krieg ohne Grenzen

Obamas unlängst verkündete »neue Strategie für Afghanistan und Pakistan« knüpft fast vollständig an die Politik seines Amtsvorgängers an

Von Knut Mellenthin

Aus: junge Welt vom 31. März 2009

Barack Obama hat am 27. März seine seit Wochen angekündigte »umfassende neue Strategie für Afghanistan und Pakistan« vorgestellt. Er selbst benutzte diese Bezeichnung schon im zweiten Satz seiner Ansprache, gleich nach dem »Good morning«. Die Klarstellung macht Sinn, denn ohne weiteres würde man das, was der US-Präsident dann vortrug, weder für eine Strategie noch für neu halten. Dazu fehlte auch das, was Grundlage jeder neuen Strategie sein müßte: Eine ernsthafte Untersuchung und Auseinandersetzung mit der Frage, warum über sieben Jahre nach Beginn der amerikanischen Militärintervention die Situation nicht nur in Afghanistan, sondern auch in Pakistan so ist, daß Obama sie im ersten Satz seiner Aussagen zur Sache als »increasingly perilous«, zunehmend gefahrvoll, beschrieb. Faktoren, über die nicht nur die Kabuler Regierung, sondern die ganze Welt spricht, wie die immer stärkere »Entfremdung« der afghanischen und pakistanischen Bevölkerung durch die kontraproduktive amerikanische Kriegführung, tauchten in der Rede des US-Präsidenten überhaupt nicht auf. Kein Wort des Bedauerns oder einer menschlichen Regung für die zahllosen zivilen Opfer von Luftangriffen und Kommandoeinsätzen, schon gar nicht das Versprechen, es künftig besser machen zu wollen. weiterlesen >>> Krieg ohne Grenzen

24. März 2009: Solidarität in Belgrad demonstrieren!

10 Jahre NATO-Aggressionskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien

Am 24. März 2009 jährt sich zum zehnten Mal der Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffs der NATO-Staaten auf die Bundesrepublik Jugoslawien.

Die NATO-Bombardements richteten sich zu über 80% gegen zivile Ziele, Wohnhäuser, Arbeitsplätze, Kliniken und Schulen. Mehr als 50.000 Geschosse mit abgereichertem Uran vergiften langfristig die Umwelt, mit dem Bombardieren von chemischen Produktionsstätten wurde die chemische Vergiftung von Menschen und Umwelt praktiziert, Streubomben und -minen entfalten noch heute ihre tödliche Wirkung. weiterlesen >>> 24. März 2009: Solidarität in Belgrad demonstrieren!

»Serbiens Regierung ist eine NATO-Marionette«

Internationale Demonstration in Belgrad am zehnten Jahrestag des Kriegsbeginns.
Gespräch mit Boris Bratina

Interview: Cathrin Schütz, Belgrad

Aus: Junge Welt vom 3. März 2009

Boris Bratina ist Vorsitzender der Organisation Narodni pokret Srbije. Er lehrt Philosophie an der Universität Pristina, die vorübergehend nach Kosovska Mitrovica im serbischen Teil des Kosovo ausgelagert wurde. Homepage der Organisatoren: http://1999-2009.info/ weiterlesen >>> »Serbiens Regierung ist eine NATO-Marionette«

Zwanzig Gründe gegen Sanktionen und militärische Intervention in Iran

Pressemitteilung von CASMII Deutschland vom 29. Jan. 2009

EINLEITUNG

Über fünfeinhalb Jahre nach der völkerrechtswidrigen Invasion des Iraks durch die Vereinigten Staaten und Großbritannien, mitsamt ihrer tragischen Folgen für das irakische Volk, sind die Verfechter des Friedens weltweit sehr beunruhigt über den derzeitigen iranisch-amerikanischen Konflikt und insbesondere über die Art und Weise, wie die aktuelle Situation derjenigen im Vorfeld des Irak-Kriegs ähnelt. Die „Falken“ in den USA fordern bereits unverblümt ein militärisches Eingreifen. Dieselbe Israel-Lobby, die sich schon vehement für einen Militärschlag gegen den Irak eingesetzt hat, macht sich heute für einen Angriff gegen den Iran stark. weiterlesen >>> Zwanzig Gründe gegen Sanktionen und militärische Intervention in Iran

Notstand aus der Schublade

Erst jetzt gelangen Staatsstreichpläne aus der Ära Bush in die US-Öffentlichkeit

Von Rainer Rupp
Aus:  junge Welt vom 6. März 2009
Wie knapp ihr Land unter der Bush-Administration an einer faschistischen Diktatur vorbeigeschrammt ist, wurde vielen US-Bürgern erst jetzt bewußt. Die geheimen Ermächtigungsgesetze wurden zu Beginn der Woche öffentlich und sorgten für einigen Wirbel. Sie sahen eine autoritäre Alleinherrschaft unter Ausschaltung von Parlament und Verfassung vor und lagen seit Jahren von Bush unterschrieben in einer Schublade und hätten bei gegebenem anlaß nur noch herausgezogen werden müssen.

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